4. Optimierung von Gesetzen und Vorschriften für Maßnahmen zur CO2-Senkung

Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs arbeiten nicht völlig auf sich allein gestellt. Sie in-teragieren permanent mit anderen Parteien wie beispielsweise Behörden vor Ort, Lieferanten, Wartungsdiensten, Auskunftzentren, Universitäten und Kunden. Darüber hinaus müssen sie Ge-setze und Vorschriften beachten. Die Partner wollen sicherstellen, dass alle interessierten Parteien die bestmöglichen Rahmenbedingungen geschaffen haben, damit ihre energiebezogenen Maßnahmen, Strategien und Investitionen erfolgreich sind.

Um dies zu erreichen, müssen die Partner die Zusammenhänge besser verstehen, so dass sie mit den betreffenden interessierten Parteien in den folgenden Bereichen zusammenarbeiten können:

  • in der lokalen und regionalen Verwaltung
  • im marktbezogenen Kontext
  • bei Vorschriften und Gesetzgebung

Lokale und regionale Verwaltung
Um effiziente Lösungen für sogenannte lose-lose-Situationen zu finden, werden sich die Partner sowie die lokalen und regionalen Behörden auch mit Fragen befassen wie zum Beispiel: “Wie interagieren Partner mit den jeweiligen lokalen und regionalen Behörden?“, „Inwiefern stärken oder schwächen die Entscheidungen dieser Behörden die energiebezogenen Aktionen der Part-ner?“

Marktbezogener Kontext
Die Partner werden wirtschaftliche Situationen im Hinblick auf deren Auswirkung auf CO2-Emissionen überprüfen. In erster Linie werden sie ihre eigenen Lieferanten dazu anhalten, CO2-bewusster zu handeln. Darüber hinaus werden sie an ihre Regierungen appellieren, die Senkung des CO2-Ausstoßes zu berücksichtigen, bevor sie mit Partnern Verträge abschließen – sie werden sie animieren, „grün“ zu denken. Weiterhin könnten die fünf Partner als sogenannte „Drittinves-toren“ wirtschaftliche Akteure fördern, deren Geschäftstätigkeit zur CO2-Reduzierung beiträgt. Diese Investoren können über die Gewinne aus der eingesparten Energie weitere Energieeinspa-rungen finanzieren.

Gesetzgebung und Vorschriften
Nicht zuletzt werden die fünf Partner realistische Vorschläge für Gesetze und Vorschriften zum Thema Energie ausarbeiten – und zwar auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene – um Hindernisse in der CO2-Senkung im städtischen Nahverkehr zu überwinden. Um dies zu errei-chen, werden die Partner ihre Kenntnisse in Bezug auf den gesetzgebenden Kontext von CO2 ausbauen. In einem ersten Schritt werden sie Hindernisse im Hinblick auf die CO2-Senkung in den existierenden Strukturen identifizieren. Nach dieser Identifizierung werden sie den entspre-chenden gesetzgebenden Organen - besonders im Bereich der Energiegesetzgebung - Empfeh-lungen unterbreiten. Es wird ein Generalkomitee gegründet, welches Empfehlungen sammelt, die das Projekt unterstützen und der besseren Übersicht dienen sollen.

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